Willkommen in meinem Blog!

Aktualisiert: 11. Apr.

Vorbemerkung: „Aus Gründen der besseren Lesbarkeit, als Gegengewicht zum vorherrschenden generischen Maskulinum und als Empathietraining für Männer versuche ich in meinen Blogs verallgemeinernd das generische Femininum zu verwenden Diese Formulierungen umfassen gleichermassen alle Geschlechter und alle Personen sind damit selbstverständlich gleichberechtigt angesprochen.


Wer bin ich?



Kein Wasser – kein Mond


Auf diesem oder anderen Weg

versuchte ich,

den Eimer zusammen zu halten,

in der Hoffnung,

der schwache Bambus würde niemals brechen.

Plötzlich fiel der Boden heraus.

Kein Wasser mehr;

Kein Mond mehr im Wasser –

Leere in meiner Hand.


Liebe Freundinnen der aufgehenden Sonne


Die buddhistische Nonne Chiyono beantwortete die Frage: «Wer bin ich» mit diesem berühmten Kôan «Kein Wasser – kein Mond», als sie die Spiegelung des Vollmonds im Wasserkübel beobachtete, als plötzlich die Bambusbänder zerbrachen, die den Eimer zusammenhielten und der Eimer auseinanderfiel. Über die Jahre kam mir diese Frage "Wer bin ich?" immer mehr wie ein Kôan vor. Kôans sind kurze Anekdoten oder Denkübungen aus dem Zen-Buddhismus, die jedoch gerade das rationale-analytische Denken in eine Sackgasse führen und dadurch überschreiten sollen, um in einen Bereich vorzudringen, der nicht mehr durch den Verstand erfasst werden kann.


Mit diesem Blog möchte ich regelmässig über Themen wie gewaltfreie und würdevolle Edukation (Erziehung und Bildung), Achtsamkeit und Meditation, gesunde vegane Ernährung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit schreiben. Ausserdem möchte ich auch ein bisschen erzählen, wer ich eben bin, oder nicht bin.


Zu meiner Person:



Beschützt und behütet aufgewachsen in den Walliser Bergen unter der strahlenden Sonne. Als Kind bereits oft eigene Wege suchend und gehend schaffte ich trotz teils schwierigen Herausforderungen die obligatorische Schulpflicht. Meine autodidaktischen, eigensinnigen und intrinsischen Kompetenzen waren damals (wie leider noch immer oft) weniger gefragt. Nach der Handelsschule arbeitete ich einige Jahre im kaufmännischen Bereich, bis ich die Ausbildung zum Sozialpädagogen begann und seither auch als solcher tätig bin. Kinder, Jugendliche und Eltern zu begleiten und zu coachen macht mir grosse Freude. Meine langjährige Erfahrung im erzieherischen und schulischen Bereich möchte ich nun privat anbieten.


Vielleicht fragst du Dich, warum gerade diese Aufteilung in education, meditation und nutrition? Ich habe lange darüber nachgedacht und eigentlich bin ich eher für das verbindende, einigende und ganze, statt für das trennende und abgesonderte. Aber diese 3 Bereiche sind meine Kernkompetenzen und gleichzeitig meine Passion. Meine Dienste biete ich nicht nur auf auf Wallisertitsch an, sondern auch auf Deutsch, Französisch und Englisch. Englisch auch darum, weil mein zweiter Standort in der internationalen Stadt Genf ist.


Wir alle und alles im Universum sind aus dem selben Sternenstaub gemacht und deshalb miteinander verbunden und nicht getrennt. Thich Nhat Hanh, der leider vor kurzem verstorbene grosse Zen-Meister prägte den Begriff: «Inter-Sein». Und so sind auch diese 3 Bereiche Erziehung/Bildung, Meditation und Ernährung miteinander verbunden. Alle 3 Bereiche fliessen ineinander, beeinflussen, ergänzen und bereichern sich in meiner Aufgabe als ganzheitlichen Coach. Gerne möchte ich auf diese 3 Bereiche eingehen. Mehr dazu findest Du auf meiner Angebotseite oder Coachingseite mit meinen Dienstleistungen und Packages.


Education:



Seit bald 20 Jahren coache und begleite ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Aber auch Familien, Mütter, Väter, Paare oder ganze Familien, welche sich in herausfordernden Situationen befinden. Wichtig sind mir gleichwürdige Beziehungen, welche dem Kind die Möglichkeit bieten, an Aufgaben wachsen zu können, Vorbilder zu haben, an denen es sich orientieren kann und in Gemeinschaften sein kann, wo es sich aufgehoben füḧlt, wie es mein Mentor Gerald Hüther gerne beschreibt. Meine langjährige Erfahrung als Sozialpädagoge und als Vater von 3 Kinder möchte ich nun Euch gerne als selbständiger und unabhängier Coach und Begleiter anbieten.


Meditation:



Seit bald 7 Jahren meditiere ich und dafür bin ich unendlich dankbar. Es hat mein Leben sehr verändert. Ich bin furchtloser und mutiger, aber auch weicher und liebevoller geworden. Zu mir selbst – aber auch zu anderen. Zurzeit bin ich in der Ausbildung zum Meditationslehrer bei Susan Piver vom open heart project. Sie lehrt mich Shamatha Meditation, welche bereits der historische Buddha, Siddharta Gautama praktizierte und lehrte. In wenigen Wochen darf ich meine erste geführte Meditation nach einem Yogakurs bei Illona von rituelyoga anleiten. Das meditative wede ich auch in meinen Coachings integrieren. Meditation kann für Kinder mit Adhs oder Asperger oder für Erwachsenen, welche sich nicht mehr in der Mitte fühlen eine positive Auswirkung haben.


Nutrition:



Der Frühling 2019 war sehr magisch und veränderte mein Leben radikal. Nach einer eindrücklichen Meditationserfahrung mit vielen Einsichten und einer berührenden Begegnung mit meinem Hund Kenny, hörte ich von einer Sekunde zur anderen auf Tiere zu essen. Zwei Wochen später entschied ich mich vegan zu leben, nachdem durch grösseren Käse- und Milchkonsum eine Arthrose sich anbahnte und meine Bauchschmerzen durch eine Laktoseintoleranz unerträglich wurde. Der Fakt, dass das Tierleid in der Milch- und Eierindustrie für die Tiere mindestens gleich schlimm wie die Fleischindustrie ist, schockierte mich. Ich realisierte, dass ich nicht meinen Hund streicheln kann und zur gleichen Zeit andere fühlende Lebewesen misshandeln, einsperren, töten dann essen kann. Deshalb entschied ich mich bei Dr. Ruediger Dahlke eine ganzheitliche Ausbildung zum Peacefoodcoach zu machen. Jetzt ist es mir eine Freude, dieses Wissen weitergeben zu können und freue mich auf gemeinsames Kochen mit Euch.


Frühling


Seit ein paar Jahren hat der Frühling für mich einen grossen Stellenwert, weil es stets eine Zeit des Umbruchs aber auch des Aufbruchs für mich bedeutet. Es war der Frühling 2015, als eine grosse persönliche Krise mein Leben auf den Kopf stellte. Es folgte eine schwierige, herausfordernde und lehrreiche Zeit. Der Frühling 2019 stellte mein Leben völlig auf den Kopf, wie ich oben bereits erwähnte. Es passierten noch viele andere wundersame Dinge wie ein Rauchstopp nach über 20 Jahren Tabakkonsum. Auch Alkohol rühre ich nicht mehr an, weil ich gerne einen klaren Kopf behalte. So reduzierte ich auch meinen ständigen und meist unnötigen Konsum in der materialistischen Welt und verstand, dass Freude und Frieden von innen kommen. Seit diesem Frühling benötige ich viel weniger und ich fühle ich mich trotzdem oder gerade deswegen allgemein sehr zufrieden und habe wie meine Mitte gefunden und bin zurück auf (m)einem Pfad.


Im Frühling 2021 reifte in mir der Gedanke mich selbständig zu machen. Ich hatte den Traum ein meditatives Coaching in den Bereichen Erziehung, Bildung und gesunder veganer Ernährung anzubieten. Seitdem habe ich mich weiter fortgebildet und mich auf diesen neuen Lebensabschnitt vorbereitet. Thought becomes Things! Und so wurde aus dem Gedanken ein konkretes Projekt.


Jetzt ist Frühling 2022 und so wage ich den Sprung in meine Selbständigkeit! Ich spüre eine heitere Aufgeregtheit und bin froh, dass ich mein Ziel nicht aus den Augen liess und jetzt meine Kompetenzen mit Passion und Herz anbieten kann. Ich freue mich auf alles was kommt. Es würde mich freuen, Dich kennenzulernen und Dich begleiten zu dürfen. Sei es online, telefonisch, bei mir in Sierre, im Espace Chènda, zwischen Wallis, Bern und Genf, bei Dir oder in der freien Natur. Am besten reservierst Du gleich ein Erstgespräch!



Viel Freude und eine friedliche Stimmung wünsche ich Dir bis dahin. Sorg ha!